Ukraine-News im Blog I Ukraine bekennt sich erstmals zum Beschuss der Krim


Von 32 Mitgliedern des russischen Sicherheitsrates unter Vorsitz von Präsident Wladimir Putin wurden demnach 28 Mitglieder auf die ukrainische Strafliste gesetzt. Von 450 Abgeordneten der russischen Staatsduma sind es 424, von 170 Senatoren im Föderationsrat 154.

UN beklagen Deportationen aus Ukraine nach Russland

22.30 Uhr: Wichtige Vertreter der Vereinten Nationen haben russische Deportationslager im ukrainischen Kriegsgebiet deutlich kritisiert. Das russische Militär soll Menschen aus der Ukraine dorthin bringen, um sie dann gegen ihren Willen nach Russland oder in russisch besetztes Gebiet weiterzutransportieren. “Die anhaltenden Beschuldigungen über gewalttätige Vertreibung, Deportation und sogenannte “Filter-Camps” Russlands und angeschlossener lokaler Kräfte sind extrem beunruhigend”, sagte die UN-Beauftragte für politische Angelegenheiten, Rosemary DiCarlo, am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.Es gebe glaubwürdige Berichte, wonach ukrainische Kinder von ihren Eltern getrennt und nach Russland deportiert würden, damit sie dort schnell eingebürgert und zur Adoption freigegeben werden können, sagte Ilze Brands Kehris, Chefin des UN-Menschenrechtsbüros in New York.

Durchbruch an einer Front – Russische Armee unter Druck

22.17 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Rückeroberung mehrerer russisch besetzter Ortschaften im umkämpften Nordosten des Landes gemeldet. Die Regierung habe “gute Nachrichten aus der Region Charkiw”, in mehrere Siedlungsgebiete sei “die ukrainische Flagge zurückgekehrt”, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Er machte aber keine Angaben dazu, um welche Ortschaften es sich handeln soll.Beobachter hatten in den vergangenen Tagen von einem Durchbruch der ukrainischen Streitkräfte in der Region Charkiw berichtet. Die Angaben konnten jedoch nicht unabhängig verifiziert werden. Die Region Charkiw ist seit den ersten Tagen des russischen Angriffskriegs am 24. Februar teilweise von der russischen Armee besetzt. Charkiw selbst, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, ist zwar regelmäßig Ziel russischer Bombardements. Den Streitkräften Moskaus ist es jedoch nicht gelungen, sie einzunehmen.Seit vergangener Woche läuft zudem eine Gegenoffensive ukrainischer Kräfte im russisch besetzten Süden des Landes. Kiew hatte hier ebenfalls über Geländegewinne berichtet, die Moskau allerdings bestritt. se

Ukraine-Kontaktgruppe kommt zu Beratungen in Ramstein zusammen

20.00 Uhr: Verteidigungsminister und andere Spitzenvertreter der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe kommen am Donnerstag auf der US-Luftwaffenbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein zusammen, um über die weitere Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland zu beraten. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hatte Ende August zu dem Treffen eingeladen. Die Minister und hochrangige Militärvertreter der rund 50 Mitgliedsstaaten der Kontaktgruppe würden in Ramstein “über die anhaltende Krise in der Ukraine und verschiedene Sicherheitsfragen” beraten, hieß es damals.Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) will gegen 12.15 Uhr zusammen mit ihrer niederländischen Kollegin Kajsa Ollongreen in Ramstein vor die Presse treten, um über die Gespräche zu informieren. In Ramstein hatte die Gruppe erstmals Ende April getagt. Lambrecht hatte dort erstmals die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine durch Deutschland angekündigt. Dabei handelte es sich um 30 Exemplare des Flugabwehrpanzers Gepard.

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