Russische Angriffe auf Slowjansk abgewehrt


Auch in Richtung der Orte Siwersk und Bachmut im Gebiet Donezk habe das russische Militär erneut massiv mit Artillerie gefeuert. Dutzende Ortschaften seien von den Angriffen betroffen gewesen. “Angesichts der großen Verluste in den eigenen Reihen ist die Mehrheit der Einheiten der Bestatzungsstreitkräfte in einem sehr schlechten moralisch-psychologischen Zustand und sucht nach einer Möglichkeit, der Teilnahme an den weiteren Kampfhandlungen zu entgehen”, hieß es im Bericht des ukrainischen Generalstabs.Zerstörung im Gebiet Donezk: Der Osten der Ukraine steht massiv unter Beschuss – in der Region Slowjansk vermelden ukrainische Streitkräfte Erfolge. (Quelle: Nariman El-Mofty/ap-bilder)

Zahlreiche G20-Staaten verurteilen russischen Angriffskrieg

7.25 Uhr: G20-Gastgeber Indonesien zufolge haben zahlreiche Mitgliedstaaten den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verurteilt. In der Abschlusserklärung Indonesiens zum zweitägigen Treffen der Finanzminister und Zentralbankchefs der G20-Staaten auf Bali hieß es, “viele Mitglieder” seien sich einig gewesen, dass “Russlands Krieg gegen die Ukraine” die Weltwirtschaft belaste. Der Krieg sei “deutlich verurteilt” und sein Ende gefordert worden.

Die Nacht im Überblick

6.47 Uhr: Im Osten des Landes wappnet sich die Ukraine für feindliche Offensiven. Zudem beklagt Präsident Wolodymyr Selenskyj einen gezielten “Informationsterror” von russischer Seite. Lesen Sie hier mehr zu den Ereignissen der Nacht.

Selenskyj: Werden besetzte Gebiete von Russen zurückerobern

22.53 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Absicht bekräftigt, von Russland besetzte Gebiete seines Landes zurückzuerobern. “Es ist uns bereits gelungen, einen Teil des nach dem 24. Februar besetzten Territoriums zu befreien”, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. “Nach und nach werden wir auch andere Regionen unseres Landes befreien, die zurzeit besetzt sind.”Selenskyj warf Russland darüber hinaus vor, im Krieg gegen sein Land gezielt Falschnachrichten als Waffe einzusetzen. Die Ukrainer bräuchten “eine Art emotionaler Souveränität”, um dieses “Informationsspiel” nicht mitzuspielen, sagte er. Unwahrheiten etwa über angeblich vorbereitete Raketenangriffe verfolgten nur einen Zweck: “den Raketen- und Artillerie-Terror gegen unseren Staat durch Informationsterror zu ergänzen”.

Ukrainische Armee: Russland feuert Raketen vom Kaspischen Meer aus ab

22.20 Uhr: Russland hat die Ukraine Angaben aus Kiew zufolge von der Region des Kaspischen Meeres aus mit Raketen beschossen. Vier von insgesamt sechs Raketen seien am Samstag über den Gebieten Dnipro im Osten und Saporischschja im Süden abgefangen worden, teilten die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. Zwei weitere seien auf landwirtschaftlich genutztem Gebiet in der zentralukrainischen Region Tscherkassy eingeschlagen. Der Schaden werde noch untersucht.Eine Tupolev Tu-95MS (Symbolbild): Russland soll den strategischen Bomber in der Ukraine einsetzen. (Quelle: ArtyomxAnikeev/StocktrekxImages/imago-images-bilder)

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