“Die Ukraine gibt nichts verloren”


Alexander Lukaschenko schaut in die Kamera (Archivbild): Der Präsident vom Belarus hat jetzt dem Westen gedroht. (Quelle: Maksim Blinov/imago-images-bilder)

Großbritannien wird 2023 Gastgeber der Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine

00.22 Uhr: Großbritannien wird 2023 die Konferenz für den Wiederaufbau der Ukraine ausrichten. “Wir haben die Ukraine während des Krieges federführend unterstützt und werden auch in Zukunft den Wiederaufbau- und Entwicklungsplan der ukrainischen Regierung federführend unterstützen”, sagt die britische Außenministerin Liz Truss.Der Wiederaufbau der Ukraine werde ein Symbol für die Macht der Demokratie über die Autokratie sein. Er werde dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor Augen führen, “dass seine Versuche, die Ukraine zu zerstören, nur zu einer stärkeren, wohlhabenderen und geeinteren Nation geführt haben.” Am Montag fällt in Lugano mit der ersten ‘Ukraine Recovery Conference’ (URC2022) der internationale Startschuss für den Wiederaufbauprozess der Ukraine.

Selenskyj: “Die Ukraine gibt nichts verloren”

23 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die Stadt Lyssytschansk im Osten des Landes trotz des Rückzugs der ukrainischen Armee noch nicht als verloren an. “Wenn das Kommando unserer Armee Menschen von bestimmten Punkten der Front abzieht, wo der Feind den größten Feuervorteil hat – insbesondere Lyssytschansk –, bedeutet das nur eins: Dass wir dank unserer Taktik, dank der verstärkten Versorgung mit modernen Waffen, zurückkommen werden”, sagte er am Sonntag in einer Videobotschaft.Die ukrainische Armee bewege sich vorwärts – sowohl im Gebiet Charkiw im Osten, als auch im Gebiet Cherson im Süden und auf dem Schwarzen Meer. Die jüngst wiedererlangte Schlangeninsel sei ein gutes Beispiel dafür. “Es wird einen Tag geben, an dem wir dasselbe über den Donbass sagen werden”, meinte Selenskyj. “Die Ukraine gibt nichts verloren.”

Tschechien beteiligt sich am Schutz slowakischen Luftraums

19.30 Uhr: Tschechien hilft ab September den Luftraum der Slowakei zu schützen, damit diese ihre Kampfflugzeuge an die von Russland angegriffene Ukraine übergeben kann. Das kündigte der tschechische Ministerpräsident Petr Fiala am Sonntag im TV-Sender CT an. Dem im Juni von der Slowakei gestellten Antrag werde die Regierung in Prag natürlich entsprechen. “Ich denke, das ist ein schönes Beispiel nicht nur für Verteidigungs-Zusammenarbeit, sondern auch gegenseitiges Vertrauen”, sagte Fiala.Der mit ihm gemeinsam in die Sendung eingeladene slowakische Ministerpräsident Eduard Heger dankte ihm dafür und erinnerte daran, dass auch tschechische Nato-Soldaten in der Slowakei stationiert seien. Bereits Ende April hatten der slowakische und polnische Verteidigungsminister gemeinsam bekannt gegeben, dass Polen mithelfe, den slowakischen Luftraum zu schützen, bis die Slowakei wieder eigene Kampfflugzeuge habe. Ziel der Vereinbarungen mit Tschechien und Polen ist vor allem, der Slowakei zu ermöglichen, dass sie ihre eigenen Kampfflugzeuge des sowjetischen Typs MiG-29 an die Ukraine übergeben kann. Wann dies geschehen wird, wollte Heger nicht konkretisieren.

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